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Motorrad-Sicherheitstraining in der Schweiz: Profitieren Sie 2026 von der CHF 100.- -Rückerstattung!

Den Führerausweis in der Tasche zu haben ist ein Sieg, aber auf der Strasse hört das Lernen nie auf. Während die Prüfung Ihre rechtliche Eignung bestätigt, erfordert die tatsächliche Beherrschung der Maschine bei unvorhersehbaren Ereignissen in Alpenpässen oder im Stadtverkehr eine ständige Weiterbildung. In der Schweiz haben wir das Glück, von einem System zu profitieren, das die Weiterbildung der Fahrer aktiv fördert: dem Fonds für Verkehrssicherheit (FVS). Während sich die Art der Subventionierung ab 2027 weiterentwickelt, um noch zugänglicher zu werden, bleibt das Jahr 2026 eine ideale Gelegenheit, das aktuelle System zu nutzen und Ihre Technik mit garantierter finanzieller Unterstützung zu verfeinern.

Wir bei Degriffbike sind davon überzeugt, dass ein gut ausgebildeter Motorradfahrer länger und mit mehr Freude unterwegs ist. Zwischen den von der Verwaltung vorgeschriebenen Schritten und den freiwilligen Kursen erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Budget optimieren können, um ein besserer Fahrer zu werden und gleichzeitig Ihren Geldbeutel zu schonen.

Obligatorische Ausbildung vs. freiwillige Weiterbildung: Machen Sie diesen Fehler nicht mehr

Um Ihr Ausbildungsbudget richtig zu verwalten, ist es entscheidend, zwischen dem zu unterscheiden, was das Gesetz verlangt und was es finanziell fördert. Viele Fahrer verpassen Subventionen, weil sie diesen grundlegenden Unterschied zwischen dem Weg zum Führerausweis und der Weiterbildung nicht kennen.

Der obligatorische Weg zum Führerausweis

Um den begehrten Ausweis zu erhalten, müssen Sie einen strengen gesetzlichen Weg gemäss VZV (Verkehrszulassungsverordnung) beschreiten. Diese Schritte gehen zu Ihren Lasten und werden nicht vom FVS subventioniert, da sie die rechtliche Mindestvoraussetzung für die Teilnahme am Verkehr darstellen:

  • Praktische Grundschulung (PGS): Die obligatorischen 12 Kursstunden mit einem Fahrlehrer.
  • Phase 2 (WAB-Kurs): Der obligatorische Weiterbildungstag für Neulenker mit einem Führerausweis auf Probe.

Wenn Sie sich noch in diesen administrativen Schritten befinden, lesen Sie unseren kompletten Leitfaden: Schweizer Motorradführerschein 2026: Alle Schritte im Überblick.

Freiwillige Weiterbildung: Hier erhalten Sie Geld zurück

Hier kommt der Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) ins Spiel. Diese Kurse richten sich an Motorradfahrer, die bereits im Besitz des definitiven Führerausweises (oder des Lernfahrausweises nach der PGS) sind und sich verbessern möchten. Diese Trainings, oft "Safety Days", "Kurvenkurse" oder "Notbremskurse" genannt, sind völlig freiwillig. Ausschliesslich diese Weiterbildungskurse berechtigen zu einer Subvention von CHF 100.-.

Der Fonds für Verkehrssicherheit (FVS): Wie funktioniert es 2026?

Der FVS ist eine öffentlich-rechtliche Institution, die durch Beiträge der Verkehrsteilnehmer finanziert wird. Sein Ziel ist einfach: Dieses Geld in die Prävention zu reinvestieren, um die Anzahl und Schwere von Unfällen zu reduzieren. Durch die Teilnahme an einer Weiterbildung trägt jeder Motorradfahrer persönlich zur Stärkung der allgemeinen Verkehrssicherheit bei. Im Jahr 2026 befindet sich das Subventionskonzept in einer Überarbeitung, um direkter zu werden, was eine wichtige Übergangsphase einleitet.

Welche Arten von Kursen werden subventioniert?

Um Anspruch auf die CHF 100.- -Rückerstattung zu haben, darf das Training nicht nur eine einfache Ausfahrt sein. Es muss sich um eine ganztägige Schulung (mindestens 7 Stunden) handeln, die auf technische Beherrschung und Sicherheit ausgerichtet ist. Behandelt werden in der Regel:

  • Bremstechnik: Beherrschung der Notbremsung auf verschiedenen Untergründen, mit oder ohne ABS.
  • Kurvendynamik: Arbeiten an Blickführung, Position und Sicherheitslinien – lebenswichtige Kompetenzen für Alpenpässe.
  • Ausweichmanöver: Reaktion auf plötzliche Hindernisse lernen, egal ob im städtischen Bereich oder auf offener Strasse.
  • Verkehrspsychologie: Fehler anderer Verkehrsteilnehmer vorausahnen, um nie unvorbereitet zu sein.

Vorgehensweise: Wie erhalten Sie Ihre CHF 100.- im Jahr 2026?

Während der Übergangsphase bis zum 31. Dezember 2026 wird die Teilnahme an freiwilligen Weiterbildungskursen weiterhin unterstützt, aber die Modalitäten erweitern sich. Ab sofort stehen Ihnen zwei Lösungen offen:

  • Die klassische Rückerstattung: Wie bisher ziehen viele anerkannte Veranstalter (wie der TCS oder spezialisierte Fahrschulen) den Rabatt von CHF 100.- direkt bei der Anmeldung von Ihrer Rechnung ab. In diesem Fall müssen Sie keine weiteren Schritte unternehmen.
  • Das neue digitale Portal: Dies ist die grosse Neuheit. Zusätzlich zur Rückerstattung über die Schulen werden nun auch individuelle Finanzierungsanträge genehmigt. Sie können Ihren Antrag direkt über das offizielle Portal auf fvs.ch einreichen.

Wichtiger Hinweis: Ab 2027 wird sich das System definitiv ändern. Der FVS wird die Subventionen nicht mehr über die Fahrschulen auszahlen, sondern ausschliesslich direkt mit den Teilnehmern über das digitale Portal abwickeln. Im Jahr 2026 haben Sie also noch die Wahl der Methode!

Unser Tipp: Vergewissern Sie sich vor der Anmeldung immer auf fvs.ch, ob der Veranstalter und der gewählte Kurs für den Beitrag zugelassen sind.

Kombinieren Sie Boni: Die Geschenke Ihrer Versicherungen

Der oft ignorierte Tipp Schweizer Motorradfahrer liegt in der Kumulierung von Finanzhilfen. Neben der Unterstützung durch den FVS fördern viele Versicherungsgesellschaften (wie Die Mobiliar, Vaudoise, Helvetia oder Axa) ihre Kunden aktiv bei der Weiterbildung. Einige bieten zusätzliche Gutscheine von CHF 50.- bis CHF 100.- für die Teilnahme an diesen Sicherheitskursen an.

Durch die Kombination der Bundessubvention und des Entgegenkommens Ihrer Versicherung kann ein hochkarätiger Trainingstag weniger als die Hälfte des ursprünglichen Preises kosten. Das ist Budget, das für eine hochwertige Motorradausrüstung frei wird, die unerlässlich ist, um Ihre neuen Reflexe in die Praxis umzusetzen.

Erforderliche Ausrüstung: Der Schlüssel zur Piste

Fahrlehrer sind sich einig: Es gibt keine echte Sicherheit ohne einwandfreie Ausrüstung. Um zu einem Weiterbildungskurs zugelassen zu werden, wird Ihr Material vor Beginn der Übungen von den Instruktoren genauestens inspiziert. Dies ist auch für Sie die Gelegenheit zu prüfen, ob Ihre Protektoren noch den Anforderungen entsprechen.

Die obligatorische Checkliste für Ihr Sicherheitstraining:

  • geprüfter Motorradhelm: Norm ECE 22.05 oder idealerweise 22.06, mit perfekt eingestelltem Kinnriemen und ohne Aufprallspuren.
  • Motorradhandschuhe: CE-zertifizierte Handschuhe, abriebfest und mit Protektoren an den Gelenken.
  • Motorradjacke und Hose: Komplette Kleidung aus Leder oder technischem Textil, ausgestattet mit Protektorenschalen an Ellbogen, Schultern und Knien.
  • Motorradstiefel: Hohe Schuhe oder Stiefel, die die Knöchel wirksam schützen.

Die Erfahrung lehrt uns, dass das Training Ihre Reflexe entwickelt, aber die Ausrüstung den Fehler abfängt.

Fazit: Werden Sie noch heute zu einem besseren Fahrer

Egal, ob Sie gerade erst mit dem Motorradfahren beginnen oder ob Sie ein erfahrener Kenner der Schweizer Strassen sind, der seine Gewohnheiten vor der Passsaison korrigieren möchte – diese Weiterbildung nützt jedem passionierten Fahrer und jeder passionierten Fahrerin. Mit der Nutzung der FVS-Subventionen im Jahr 2026 investieren Sie kostengünstig in Ihren Fahrspass und Ihre Sicherheit.

Besuchen Sie uns im Laden, um Ihre Ausrüstung vor Ihrem Training zu überprüfen. Eine komfortable und normgerechte Ausrüstung ist die erste Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung. Gute Fahrt und bilden Sie sich weiter!

Geschrieben in: Home, Actualités

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